Wer T’ai Chi Ch‘uan regelmäßig übt, erlangt die Geschmeidigkeit eines Kindes,
die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen

(alte Chinesische Lebensweisheit)

T’ai Chi Ch’uan (Taijiquan )

Übungen in Entspannung und Begegnung

T’ai Chi Ch’uan ist eine traditionelle chinesische Bewegungskunst,
die auf eine umfassende ganzheitliche Harmonisierung des Menschen ausgerichtet ist.

Die Wurzeln des T’ai Chi Ch’uan finden wir in der Geschichte der chi-nesischen Kultur. In diesen jahrtausendealten Übungsweg fließen Erfahrungen und Einsichten der chinesischen Gesundheitslehre, der daoistischen Philosophie und der Kampfkünste ein. Die langsamen, fließenden und ohne jeglichen Kraftaufwand ausgeführten Bewegungen werden im Stehen oder Gehen  ausgeführt. Sie sind für Menschen jeglichen Alters geeignet. Der Aspekt, die Aufmerksamkeit beim Üben ganz auf
den Augenblick zu lenken, entspannt den Körper und lässt Gedanken
und Gefühle zur Ruhe kommen.

T’ai Chi Ch’uan – die Einheit der Bewegung

  • Unterstützt die selbstverantwortliche Gesundheitsfürsorge
  • Lockert und dehnt den gesamten Bewegungsapparat ( Muskeln, Gelenke, Bänder, Sehnen, Wirbelsäule)
    und ermöglicht so wieder eine natürliche Aufrichtung und Haltung
  • Unterstützt die Koordination, das Gleichgewicht, die tiefe Atmung
    und die Beweglichkeit der Gelenke
  • Schult das ganzheitliche (Körper-) Bewusstsein und ermöglicht so einen achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen
  • Es entsteht innere Stille, Klarheit und Gelassenheit bei gleichzeitiger Wachheit und Lebendigkeit
  • Baut Zufriedenheit und Wohlbefinden auf,
    Nervosität und Erschöpfung ab

T‘ai Chi Ch‘uan als die Kunst der Begegnung

Eine Besonderheit des T’ai Chi Ch’uan ist, dass die Erfahrungen auch Anwendung finden im Kontakt und in der Begegnung mit dem Gegenüber.

Die Aspekte der inneren Kampfkunst und Selbstverteidigungstechniken lehren uns:

  • über das Loslassen in die eigene Stabilität zu finden
  • auch bei Konflikten und Angriffen im inneren und äußeren Gleichgewicht zu bleiben
  • mit guter Verwurzelung beweglich die eigene Struktur und Richtung beizubehalten auch im Miteinander des normalen Alltags

Ursprünglich wurden die Bewegungsabfolgen nur mündlich und durch Üben in den Klöstern und den Familien der T’ai Chi-Meister weitergegeben, so dass im Laufe der Jahrtausende unterschiedliche Stile entstanden. Der Unterricht bei mir erfolgt im Yang-Stil nach Yang Cheng-Fu in der Tradition des Meisters Prof. Cheng Man-Ching. In Einzel- oder Gruppenunterricht können Sie folgende Bewegungsformen lernen:

  • Kurze Form (nach Chen Man-Ching)
  • Lange Form (nach Yang Cheng-Fu)
  • Säbelform (nach Yang Chen He)
  • Schwertform (nach Chen Wie-Ming)
  • Fächerform ( nach Jian Guiyan)
  • Übungen in Kontakt und Begegnung: Push Hands, Tui Shou

Für mehr Informationen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf:

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